Im Interview mit Martin Schulz, Leiter Produktion Fritzmeier CABS

Mit sechs Werken in Europa und einem Joint Venture in Indien ist Fritzmeier einer der zentralen Player im Kabinenbau. Was das für Kunden bedeutet, und wie sich das Unternehmen international für die Zukunft aufstellt – ein Gespräch mit Martin Schulz (Leiter Produktion).

Fritzmeier ist ein Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung. Wie profitieren Kunden davon?

Fertigung hängt heute natürlich am Automatisierungsgrad und der Ausstattung mit modernster Fertigungstechnik – hier investieren wir kontinuierlich. Mindestens genauso wichtig ist aber die Erfahrung unserer Mitarbeiter. Durch viele langjährige Mitarbeiter bieten wir hohes Know-how und tiefes Verständnis an unseren Produktionslinien.

Auf den Punkt gebracht: Mit Blick auf aktuelle Projekte – welche Erwartungen haben Kunden heute?

An die Fertigung besteht der Anspruch, dass die richtige Kabine in der richtigen Qualität am richtigen Tag zur Verfügung steht. Dafür sorgen wir mit aller Kraft. Ein weiterer Punkt: Wir stellen sicher, dass Ersatzteile über den Produktlebenszyklus hinweg verfügbar sind. Also nach Auslauf mindestens zehn Jahre, meist sogar länger.

Digitalisierung, Integrationsfähigkeit & Co.: Welche Auswirkungen haben aktuelle Trends auf Ihr Tun?

Um das gerade genannte Ziel, eine hohe Liefertreue, zu gewährleisten, sind die Automatisierung von Anlagen und Abläufen, der vollautomatische Datenaustausch und eine hohe Vernetzung innerhalb der Produktion unerlässlich. Viele Dinge haben wir schon auf den Weg gebracht, doch, wie überall, ist Industrie 4.0 ein kontinuierlicher Prozess.

Was zeichnet Fritzmeier aus Ihrer Sicht gegenüber anderen Unternehmen aus?

Wir fertigen Jahres- Stückzahlen zwischen 50 und 10.000. Diese Flexibilität, gepaart mit hoher Komplexität,bietet kaum ein Hersteller am Markt.